Sehenswürdigkeiten Rom

Das Kolosseum in Rom ist als größtes antikes Amphitheater weltberühmt. Der Bau wurde 72 n. Chr. begonnen und dauerte acht Jahre. Bis heute ist das Kolosseum in weiten Teilen sehr gut erhalten. Zu seinen Glanzzeiten diente es vor allem als Arena für Gladiatorenkämpfe. Bis zu 50.000 Zuschauer konnten diese im Kolosseum verfolgen. Viele architektonische Elemente des Kolosseums kommen auch beim modernen Stadionbau noch zum Einsatz.

Im Petersdom liegt der Apostel Simon Petrus begraben, weshalb er als Heiligtum der römisch-katholischen Kirche gilt. Traditionell küssen Pilger die Füße der Petrus-Statue im nordwestlichen Teil des Doms. Aufgrund der beeindruckenden architektonischen Gestaltung ist der Petersdom nicht nur für Katholiken einen Besuch wert. Wer die 537 Stufen der Kuppel erklimmt, wird außerdem mit einem einzigartigen Blick über Rom und den Vatikan belohnt.

Die Vatikanischen Museen in der Vatikanstadt beherbergen eine Vielzahl an Kunstwerken verschiedener Epochen. Sowohl das orientalische als auch das klassische Altertum sowie die frühchristliche Zeit und das Mittelalter sind mit etlichen Ausstellungsstücken vertreten. Der eindrucksvollste Teil der Museen ist die Sixtinische Kapelle, an deren Decke auf einer Fläche von 250 Quadratmetern Gemälde des weltberühmten Malers Michelangelo prangen.

Das Pantheon sollte ursprünglich als Tempel für alle Götter dienen und wurde ungefähr 125 n. Chr. erbaut. Die Kuppel steht für den Himmel und hat eine runde Öffnung, welche die Sonne symbolisiert. Im Zuge des sich ausbreitenden Christentums wurde das Pantheon ab 609 als Kirche verwendet. Durch fortlaufende Instandhaltung ist das eindrucksvolle Gebäude bis heute gut erhalten.

Der Trevi-runnen erreichte durch den Film “La Dolce Vita” von Fellini internationale Berühmtheit. Der barocke Brunnen mit Motiven der römischen Antike wurde im Stil einer Bühne gebaut. Teilweise wurde der Brunnen in Form eines Triumphbogens in die Fassade des Palazzo Poli eingearbeitet. Eine Legende besagt, dass es Glück bringt, eine Münze über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen.